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Stadtentwicklung 2025
Neuenburg am Rhein: Die Stadt und der Rhein
Die ursprünglich unmittelbar am Rhein gelegene Stadt Neuenburg am Rhein liegt heute 800 m vom Ufer entfernt. Der Rhein ist als prägendes Landschaftselement für die Stadt nahezu verloren gegangen, wenn man vom Restrhein und dem Gewässerrest des „Wuhrlochs“ absieht.
Durch das Absinken des Wasserspiegels durch Sohlenerosion und Bau des Rheinseitenkanals musste der Fluss einen Großteil seiner Kraft und Ausstrahlung
einbüßen. Die Wasseroberfläche liegt seither tief unten, ist stellenweise kaum sichtbar und schwer zugänglich. Inzwischen spricht man vom „Altrhein“ oder „Restrhein“, was das aktuelle Entwicklungsstadium des Gewässers treffend beschreibt.
Die Wege- und Blickbeziehungen zwischen Stadt und Rhein sind heute stark eingeschränkt und die Qualität der Landschaft selbst ist stark abgewertet.
Doch all diesen Entwicklungen zum Trotz ging das Interesse am Rhein nicht verloren.
Der Rhein soll als identitätsstiftendes Element zurückerobert und wieder in den städtischen Kontext eingebunden werden. Ziel der Stadt- und Landschaftsentwicklung der nächsten Jahre ist die Ausdehnung der „Stadt zum Rhein“ und damit eine Renaissance der Stadt „Neuenburg am Rhein“ bis zum Stadtjubiläum 2025.
Im Rahmen einer Integrierten Entwicklungsplanung werden diesbezüglich unter anderem folgende Einzelprojekte aufeinander abgestimmt und zielgerichtet zusammengefasst:
- Integriertes Rheinprogramm (Schaffung von Überschwemmungsgebieten) (1.926 MB)
- Rheingärten (Landschaftsplanerischer Rahmenplan) (1.926 MB)
- Autobahnüberbauung „Am Alten Zoll“ (Schaufenster der Region) (1.926 MB)
- Rekultivierung und Nachnutzung der Mülldeponie
- Kronenrain (Bebauung der historischen Hangkante als Tor zur Stadt)












