Pressespiegel

Tschüss Kreidestaub - Interaktive Tafeln an der Mathias-von-Neuenburg Schule

Digitale Tafeln

Zur Schulzeit gehört schon seit langer Zeit, wohl seit dem 17. Jahrhundert, ein ganz besonderes Medium: Die Tafel. Auf der wurde damals mit Kreide geschrieben, seit dem 18. Jahrhundert auch mit bunter Kreide, angeblich hat ein Schulleiter aus Schottland diese erfunden. Die ersten Tafeln waren noch aus Holz, später dann aus Kunststoff oder Glas, heute sind die typischen grünen Tafeln meistens aus Stahlemaille[1]. Der Lernstoff wird von Hand auf die Tafel geschrieben, die Schüler und Schülerinnen schreiben ihn ab, in der Regel ebenfalls von Hand.Spannende Tafelbilder können so entstehen, langsam und in Handarbeit, doch sie sind ephemer, nur eine Unterrichtsstunde haltbar, dann kommt der nächste Lehrer, der nächste Stoff. So läuft Unterricht ab, seit ewigen Zeiten fast, das Geräusch der kratzenden Kreide, der Geruch des Kreidestaubs begleiten die Erklärungen des Lehrers und am Ende der Stunde wischt der Tafeldienst die Tafel sauber. Meistens zumindest.
Aber damit ist jetzt Schluss. Seit den Fasnachtsferien 2021 haben die grünen Kreidetafeln der Mathias-von-Neuenburg Realschule ausgedient, an ihrer Stelle hängen jetzt moderne interaktive Tafeln, die viel mehr können. Eigentlich sind es große Computer, denn sie haben Zugang zum Internet, man kann mit Smartphone oder Tablets auf sie zugreifen, man kann Filme auf ihnen schauen, Arbeitsblätter auf ihnen ausfüllen und Präsentationen auf ihnen abspielen. Sieben Klassenzimmer sind schon mit den interaktiven Tafeln ausgerüstet, die nächsten folgen zeitnah. Damit einher geht die Bereitstellung von IPads für die Schülerinnen und Schüler, die sich ebenfalls mit den Tafeln verbinden können, so dass zum Beispiel Aufgaben oder Präsentationen, die auf dem IPad gemacht wurden, an der Tafel aufgerufen und besprochen werden können.
Sie sind robust, angeblich genauso unkaputtbar wie eine Kreidetafel, und – der Clou an der ganzen Sache – sie können sich in eine solche verwandeln. Wer möchte, kann eine grüne Fläche erscheinen lassen und mit einem Stift weiß darauf schreiben. Fast genauso wie auf der Kreidetafel. Das Tafelbild kann sogar gespeichert und wieder aufgerufen werden, so dass daran weitergearbeitet werden kann. Geputzt wird per Knopfdruck. Ein weiterer Schritt zur Digitalisierung, ganz bestimmt eine Bereicherung des Unterrichts, eine Verstärkung der Medienkompetenz – und vielleicht auch ein Umbruch: Das Zeitalter von Stift und Kreide geht zu Ende, das der Tablets und Computer beginnt. Möglich gemacht hat diese teure Investition der Schulträger, die Stadt Neuenburg.
[1] Quelle: Wikipedia

Fotoausstellung zu Corona

Fotoausstellung

Fotografie als Mittel, innere Welten sichtbar zu machen – was da möglich ist, zeigt eine neue Fotoausstellung mit Arbeiten von Jugendlichen der Neuenburger Realschule und des Kreisgymnasiums (KGN) in der Aula der Realschule. Initiiert hatte das Projekt als Foto-Wettbewerb mit der Themenstellung "Wie geht es mir in den Zeiten von Corona" das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuenburg in Kooperation mit dem Jugendrat.

Zehn der insgesamt 25 eingereichten Arbeiten wurden von der Jury für die Ausstellung ausgewählt. Darunter sind natürlich die drei Siegerarbeiten. Durch das Sponsoring der Sparkasse Markgräflerland mit einer digitalen Systemkamera konnte hier ein attraktiver erster Preis geboten werden. Für den zweiten Platz gab es zwei Eintrittskarten für den Europapark und der dritte Preis waren zwei Eintrittskarten ins Badeland Laguna. Zur Ausstellungseröffnung waren acht Fotografen und Fotografinnen anwesend, die ihre Bilder jeweils in einem kurzen Statement kommentierten.
Die Fotografien stammen von Janina Böning, Thalia Otte, Mia Dau, Janina Bulnheim, Emil Zoller, Maximilian Keller, Alexandra Männlin, Lenja Albrecht, Jonathan Müller und Felix Gutmann. Die Ausstellung in der Realschule wird noch im Kreisgymnasium und in der Sparkasse Neuenburg gezeigt.
Ein Mädchen sitzt im Schneidersitz auf einer grünen Wiese, ein aufgeschlagenes Buch vor sich, die Hände an den Ohren, als würde ihr alles zu viel. Um sie herum flattern Bücher wie Vögel, der Vordergrund ist übersät mit Lesestoff aller Art. Dieses Bild, das die Jury zum Siegerbild gewählt hat, stammt von der Realschülerin Janina Böning aus der Klasse 9a. "Wir hatten es nicht leicht mit der Entscheidung", räumte Jury-Mitglied Tom Erat angesichts der hohen Qualität aller Arbeiten ein. Aber dieses Foto vereine emotionale und technische Gesichtspunkte. "Man sieht darauf, dass Corona was macht mit den Menschen", sagte er. Starke Emotionen vermitteln auch die anderen Bilder: Traurigkeit, Einsamkeit, Unsicherheit und das Aufblitzen verrückter Ideen, die einem kommen, wenn man zu Hause bleiben muss und keine Freunde treffen darf, wie etwa das Foto von Felix aus der 6a des KGN, der mit Spezialbrille und Spielkonsole in die Cyberwelt entflohen ist. Die mit dem zweiten Preis bedachte Arbeit von Thalia Otte aus der 8c des KGN spielt raffiniert mit den Spiegelungen eines Auges an einer Glasscheibe. Dreimal nehmen auf den Bildern auch Tiere eine wichtige Rolle als verlässliche Freunde ein, die immer für einen da sind: Das Foto von Mia Dau aus der 6a des KGN zeigt sie in Großaufnahme mit Maske, das Gesicht an einen Pferdekopf gedrückt. Dafür erhielt sie den dritten Preis. Lenja Albrecht aus der 6c des KGN hat sich mit ihrem Hund vor einen Sonnenuntergang gestellt. "Im Gegenlicht erscheint eine Sonnen-Corona, der Blick geht ins Dunkle. Hier ist Einsamkeit und Angst vor dem Unbekannten", erklärte sie zu ihrer Arbeit. Auf dem Foto von Jonathan Müller aus der 7c des KGN steht ein kleiner Junge mit Maske in einem Feld blauer Blumen und schaut mit geschlossenen Augen in den Himmel.

Es lohnt sich, sich mit allen zehn Fotos ausführlich zu beschäftigen, jede der darauf erzählten Geschichten ist anders. Thomas Vielhauer, Rektor der Mathias-von-Neuenburg-Schule, lobte die Qualität der Arbeiten. "Diese Ergebnisse sind fantastisch", meinte er. Auch Frank Seeling von der Stadtverwaltung war beeindruckt von der gedanklichen Arbeit und der technischen Umsetzung der Ideen. "Diese Bilder sagen mehr als 1000 Worte", zitierte er das bekannte Sprichwort. Seeling und auch Wolfgang Gerbig, der Leiter des Kinder- und Jugendbüros, regten an, einen solchen Wettbewerb zu bestimmten aktuellen Themen jedes Jahr auszuschreiben. "Vielleicht bekommen wir im nächsten Jahr dann mehr als 25 Einsendungen", meinte Gerbig.

Badische Zeitung, 27. November 2020

Begrüßung der neuen Fünftklässler

5er_RS
5er_RS
5er_WRS
5er_WRS

Neuenburger Stadtzeitung, 24. September 2020

Ein starker Abschluss nach einem ungewöhnlichen Schuljahr

Abschluss 20
Abschluss 20

Neuenburger Stadtzeitung, 13. August 2020

Es wird zu Hause gelernt

Badische Zeitung
Badische Zeitung
Badische Zeitung

Badische Zeitung, 13. März 2020

9. Klässler der Realschule besuchen den Landtag

Besuch Landtag

Stadtzeitung Neuenburg,  27. Februar 2020

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür

Stadtzeitung Neuenburg, 27. Februar 2020

Endspurt für die 10. Klässler der WRS

10er WRS

Donnerstag,  13. Februar 2020

Lyrikprojekt der 9c (Realschule)

Lyrikprojekt

Neuenburger Stadtzeitung,  16. Januar 2020

Neuenburger Stadtzeitung, 9. Januar 2020

Kontakt

Mathias-von-Neuenburg
Realschule
Freiburger Str. 11
79395 Neuenburg am Rhein
Telefon 07631/700-100
Fax 07631/700-199

Mailadressen der Lehrkräfte

Mathias-von-Neuenburg
Werkrealschule
Freiburger Str. 11
79395 Neuenburg am Rhein
Telefon 07631/700-200
Fax 07631/700-299