Sommergarten: Gelungener Auftakt mit den Teddyshakers

Hatte man am Samstagnachmittag noch bangen müssen, ob trotz des Regens ein Konzert überhaupt möglich ist, herrschte am Abend bestes Konzertwetter: es war trocken, die Temperaturen weder zu hoch noch zu niedrig und es war nahezu windstill.

Die Biertischgarnituren auf dem Rathausplatz waren zu Konzertbeginn fast durchgehend besetzt und auch die Tanzfläche war sofort gut gefüllt, denn die Teddyshakers, die zum Sommergartenauftakt spielten, rissen das Publikum ab der ersten Sekunde mit durch eine Liedauswahl, die besser kaum hätte sein können. Es handelte sich durchgehend um tanzbare Hits, die allesamt beliebt und bekannt waren, wo man gerne mitsang oder zumindest mitwippte und den Körper in Schwung versetzte, wie etwa „Rock and Roll Music“ von Chuck Berry, „Tutti Frutti“ von Little Richard, das Blues Brothers Thema, „Johnny B. Goode“ von Chuck Berry, oder von Elvis „Everybody let‘s rock“. Nur drei kurze Pausen machten die Teddyshakers während ihrem vierstündigen Power-Konzert, bei dem die Tanzfläche niemals leer war und die man gerne nutzte, um neuen Essens- oder Getränkenachschub zu organisieren. Die FoodTrucks und Zelte, die rund um den Rathausplatz angeordnet waren, ergänzten das Angebot der örtlichen Gastronomie und ließen keine Wünsche offen, denn egal ob Cocktail, Crêpes, Weinschorle, Eisbecher, Spezialitätensalat, Burger, oder vieles mehr, es war eine große Auswahl an Leckereien vorhanden. Auch zum Durchatmen waren die Pausen gut, denn die Songs aus dem Rock ’n‘ Roll-Genre waren natürlich eher flott, wobei die Künstler auch langsamere Titel untermischten. Wer außer Puste war, konnte aber auch ganz einfach Platz nehmen und den anderen beim Tanzen zuschauen, oder den Blick schweifen lassen über die bunten Glühlampen, welche die Platanen schmückten und in farbenfrohes Licht tauchten. Auch das sommergartentypische Zelt aus vielen kleinen Lämpchen, das den Rathausplatz überspannt, ist Jahr für Jahr ein wundervoller Anblick. Kurz nach halb Zwölf gingen die Lichter auf der Bühne dann endgültig aus. Zurück blieb beim Publikum die Vorfreude auf das nächste Sommergarten-Konzert und die Hoffnung, dass das Wetter auch beim nächsten Mal wieder mitmacht.