Vertreter der Zähringerstädte informieren sich über die Landesgartenschau 2022 Neuenburg am Rhein

Neuenburg am Rhein. Am Freitag, den 25. Oktober trafen sich Vertreter der Zähringerstädte in Neuenburg am Rhein, um sich über die geplante Landesgartenschau 2022 (LGS 2022) zu informieren. Zu den Zähringerstädten zählen zwölf Städte in Deutschland und der Schweiz, die eine historische Vergangenheit verbindet. Im Zuge der Landesgartenschau, soll die langjährige Verbundenheit zum Ausdruck gebracht werden. Hierfür soll beispielsweise ein Zähringer-Garten auf dem LGS 2022 Gelände angelegt werden. Über weitere Möglichkeiten wurde in kreativer Runde nachgedacht.

Bern, Bräunlingen, Burgdorf, Freiburg im Breisgau, Fribourg, Murten, Neuenburg am Rhein, Rheinfelden (CH), St. Peter im Schwarzwald, Thun, Villingen-Schwenningen und Weilheim an der Teck – das sind die zwölf Zähringerstädte, die einst zum Besitztum der Herzöge von Zähringen gehörten. Diese Gemeinsamkeit verbindet die räumlich teils über hunderte Kilometer voneinander entfernten Städte heute noch. Der Kontakt untereinander wird von den Vertretern der zwölf Städte regelmäßig gepflegt und die Geschichte der Zähringer-Dynastie wird durch verschiedene Veranstaltungen und Medien aufrechterhalten. So lud Bürgermeister Joachim Schuster seine Partner auf ein Treffen im Neuenburger Rathaus ein, um über die bevorstehende LGS 2022 zu informieren. Nach wertschätzender Begrüßung und Dank für die weite Anreise, zeigte die LGS-Geschäftsführung den Gästen auf, wie die Vision „Eine Stadt geht zum Rhein“ nun immer greifbarer wird. LGS-Geschäftsführerin Andrea Leisinger erläuterte dabei den aktuellen Planungsstand der LGS und die Chancen und Mehrwerte, die diese Plattform in 2022 bieten wird. Dass auf der LGS 2022 das Thema „Zähringer“ nicht fehlen darf, läge auf der Hand, so Leisinger. Denn die Landesgartenschau 2022 soll neben Themen rund um Garten, Genuss, Kultur und Unterhaltung auch einen Bezug zur spannenden Stadtgeschichte beinhalten. Für die Präsentation der Zähringerstädte wird in diesem Zusammenhang ein eigener Garten angelegt. Die Pläne und Gestaltungsmöglichkeiten präsentierte LGS-Geschäftsführer Nils Degen, im Sitzungssaal des Rathauses, wo die zwölf Wappen der Zähringerstädte die Fenster schmücken. Der Zähringergarten gehöre dann zu den drei geplanten Themen-Gärten, die auf der aktuell im Bau befindlichen Rheinterrasse geplant sind. Weitere Ideen werden die Vertreter der Zähringerstädte im Laufe der nächsten Monate zusammentragen. „Man freue sich heute schon auf die Präsenz der Zähringer-Partner auf der LGS 2022“, so die LGS-Geschäftsführung bei der Verabschiedung und bedankte sich für das Interesse.