Eröffnungspressekonferenz zur Landesgartenschau

Am Mittwoch, dem 13. April, fand die Eröffnungspressekonferenz zur Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein statt. Diese öffnet ab 22. April ihre Tore für Besucherinnen und Besucher.

Neben zahlreichen Journalistinnen und Journalisten von beiden Seiten des Rheins kamen Bürgermeister Joachim Schuster, die Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH, Frau Andrea Leisinger und Herr Nils Degen, die Ministerialdirektorin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Grit Puchan sowie Bernd Hopp von bwgrün.de in der Altrheinhalle zusammen.
Außerdem stellte Sabine Schanz-Kollmar von Treffpunkt Baden-Württemberg das Begleitprogramm und einige der 24 Ausstellungsbeiträgen vor.
 
Bürgermeister Joachim Schuster stellte in einem kurzen Abriss die Historie von der ersten Idee zur Landesgartenschau 1992 über die erfolgreiche Bewerbung im zweiten Anlauf und dem Zuschlag im Dezember 2010 bis zur Eröffnung kommenden Freitag, am 22. April 2022 vor.
Als einwohnerzahlenmäßig kleinste Stadt, die in Baden-Württemberg eine Landesgartenschau durchführen durfte, ist dies eine besondere Ehre!
 
Gebündelt mit vielen weiteren städtischen Begleitprojekten wurde in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen realisiert.
 
„Das, was hier entstanden ist, haben wir nicht für die Landesgartenschau gemacht. Das bleibt für immer. Und diesen nachhaltigen Gewinn für unsere Stadt feiern wir mit einmaligen 164 Gartenschautagen“, bekräftigte Joachim Schuster.
„So können wir nun ein neues Kapitel unserer Stadtgeschichte für hoffentlich viele kommende Generationen aufschlagen.“
 
Der Stadtpark am Wuhrloch hat mit der Umgestaltung und der Renaturierung des Klemmbachs eine bedeutende Aufwertung erfahren, die neu angelegten Rheingärten machen den Rhein wieder zugänglich. „Die Spiel- und Erlebnislandschaften in beiden Parkteilen, die neue Skate- und Funanlage, der direkte Zugang zum Rhein und die wertvollen Grünanlagen mit der Rheinterrasse als Schmuckstück, die langfristig allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen – das sind für unsere Stadtgeschichte bedeutende Meilensteine. Auch die Kampfmittelsondierung und -beseitigung haben wir nicht gescheut, auch wenn dies als Stadt budgetär mehr belastet hat als erwartet.“
 
Viele weitere Maßnahmen konnten auf den Weg gebracht werden, die ohne Landesgartenschau nicht oder nur viel später hätten realisiert werden können, z. B. der Umbau der Schlüsselstraße, die Bebauung des Kronenrains, der Neubau der Anschlussstelle der A5 zu Kreisverkehrsanlagen und weitere Projekte.
 
Besonderer Schwerpunkt der Landesgartenschau liegt auf Naturschutz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit, aber auch auf dem trinationalen Charakter und dem Bezug zu den Besonderheiten der Region.
„Landesgartenschauen und Gartenschauen stehen ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Dies wird auch in vorbildlicher Art und Weise in Neuenburg am Rhein deutlich. Die geschaffenen grünen Freiräume leisten einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung, sind zukunftsfähig und von bleibendem Wert“, betonte die Ministerialdirektorin Grit Puchan.
 
Joachim Schuster lobte die gelungene Zusammenarbeit von Bund, Land und der Stadt Neuenburg am Rhein, die regionale Unterstützung z. B. aus Frankreich und der Schweiz, aber auch die zahlreichen Sponsoren, die einen großen Beitrag zur Verwirklichung geleistet haben.
 
Bernd Hopp betonte, dass die Bauphase inmitten der immensen Corona-Beschränkungen auch das erfahrene Team von bwgrün.de auf die Probe gestellt hat. „Wir als Team, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der LGS GmbH, aber auch die Aussteller und Firmen sind an diesen Herausforderungen gewachsen. Trotz enger Personalressourcen, Materialengpässen und allen Unwägbarkeiten der Pandemie stand dieses gemeinsame Ziel vor Augen, das wir nun erreicht haben.“
 
Im Anschluss an die Pressekonferenz erhielten die Journalistinnen und Journalisten eine Führung durch das Landesgartenschaugelände. Hier konnten noch zahlreihe Fragen beantwortet und die Neuheiten vor Ort erklärt werden.
 
Mit bereits über 11.000 verkauften Dauerkarten zeigt sich, dass die Landesgartenschau auch in der Bevölkerung angekommen ist.