Ein Wildabwehrzaun gegen ungebetene Besucher

Schwarzwild hat sich in den letzten Jahrzehnten bestens an die Kulturlandschaft in Deutschland angepasst. In der Rheinebene nutzen die Schweine immer wieder Mais-, Raps- oder Weizenfelder, um sich gut geschützt satt zu fressen. Auch die wilde Rheinauenlandschaft in Neuenburg am Rhein bietet den Tieren ideale Nahrungsquellen und Aufenthaltsmöglichkeiten. Leider blieb das zukünftige Landesgartenschaugelände im vergangenen Jahr von den ungebetenen tierischen Besuchern nicht verschont.

In den Wintermonaten 2019/2020 wühlte Schwarzwild die Wiesenflächen, die im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms angelegt wurden auf der Suche nach Nahrung um und verursachte massive Schäden. Damit dies bis zur Landesgartenschau im kommenden Jahr nicht erneut passiert, wurde nun ein Elektrozaun zur Wildabwehr aufgestellt, der ab sofort bis zum Beginn der Landesgartenschau im April 2022 stehen bleiben wird. Der ca. 500 Meter lange Zaun verläuft entlang des Rheinufers, da die Wildschweine großteils von der großen Naturschutzinsel zwischen Altarm und Grand Canal kommen und schließt am Ende mit dem bereits gestellten Bauzaun ab.

Das gesamte Gelände ist darüber hinaus seit Beginn der Baumaßnahmen für die Öffentlichkeit gesperrt und mit einem Bauzaun abgesichert.

Kontakt

Petra Sattler
Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
Landesgartenschau 2022 Neuenburg am Rhein GmbH
Tel. +49 (0) 76 31 - 933 94 0; petra.sattler@neuenburg2022.de
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