Planungsradtour am 8. Mai 2019 zum Nahmobilitätskonzept Neuenburg am Rhein

Die Stadt Neuenburg am Rhein erstellt zurzeit ein Nahmobilitätskonzept und baut damit auf den bisherigen Aktivitäten zur Stärkung des Fuß- und Radverkehrs auf. Zur Unterstützung hat die Stadt erfahrene externe Gutachter – das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Planersocietät mit Sitz in Karlsruhe und Dortmund – beauftragt.

Was ist ein Nahmobilitätskonzept?
Die Nahmobilität bezieht sich auf die individuelle Fortbewegung zu Fuß und mit dem Fahrrad. Ziel des Konzeptes ist es, eine bewegungsfördernde, menschenfreundliche Infrastruktur zu schaffen, die zu einer Belebung des städtischen Raums führt. Es sollen attraktive und sichere Räume, insbesondere für Kinder und in ihrer Bewegung eingeschränkte Menschen, geschaffen sowie neue Möglichkeiten für eine städtische Aufwertung von öffentlichen Räumen aufgezeigt werden. Dabei sollen sowohl Wege des Alltags, z. B. Pendler- und Einkaufswege, als auch Freizeitwege, z. B Wegebeziehungen zum Rhein, betrachtet werden. Ein weiteres relevantes Thema, welches Berücksichtigung finden soll, sind die Verknüpfungen zu anderen Verkehrsmitteln. Dazu zählen insbesondere der Bahnhof und die Haltestellen des Busverkehrs in der Stadt, aber auch Radabstellanlagen sind zu nennen.
Der Prozess des Nahmobilitätskonzepts!
Ende des Jahres 2018 fand bereits eine Bestandsaufnahme und -analyse statt. Hierbei wurden ausgewählte Routen befahren/begangen und verschiedene relevante Thematiken betrachtet. Sowohl für die Rad- als auch die Fußinfrastruktur wurden unter anderem Belagsart, Belagsschäden und problematische Querungsstellen erfasst. In Verbindung mit der Aufenthaltsqualität konnten Elemente wie Sitzmöglichkeiten sowie der Zustand von Radabstellanlagen und Haltestellen näher betrachtet werden. Neben dem Kernort Neuenburg wurden auch die Bedingungen in den Ortsteilen Grißheim, Steinenstadt und Zienken untersucht. Am 20. Februar 2019 fand bereits eine öffentliche Auftaktveranstaltung im Sitzungssaal des Rathauses statt.
Im Rahmen der Maßnahmenentwicklung soll am 8. Mai 2019 eine Planungsradtour stattfinden. Bei der gemeinsamen Radtour mit Gutachtern und Mitarbeitern der Verwaltung können Bürgerinnen und Bürger an verschiedenen Stationen über denkbare Maßnahmen für den Radverkehr und die damit verbundenen Vor- und Nachteile diskutieren. Die Ideen der Teilnehmer sollen in den weiteren Planungsprozess des Nahmobilitätskonzepts einfließen.
Tour startet am Bahnhof Neuenburg und endet am Freizeitgarten Wuhrloch
Im Mai geht es nun aufs Rad. Die Tour wird durch das Planungsbüro, das mit der Erarbeitung des Nahmobilitätskonzepts beauftragt worden ist, moderiert. Die Tour beginnt um 18 Uhr am Bahnhof Neuenburg und endet gegen 20 Uhr am Freizeitgarten Wuhrloch. Stationen während der Planungsradtour werden u. a. auf der Max-Schweinlin-Straße, am Kreisverkehr des Ortsausgangs in Richtung Müllheim und der Zähringerschule sein. Aus organisatorischen Gründen werden Interessierte darum gebeten, sich per E-Mail unter brigitte.weniger@neuenburg.de (oder telefonisch unter 07631/ 791-106) anzumelden.