Zeitweilige Sperrung des Leinpfades zwischen Zienken und Grißheim seit Anfang April bis Herbst 2021

Regierungspräsidium Freiburg.
Integriertes Rheinprogramm: Hochwasserrückhalteraum Weil-Breisach, Abschnitt III
Seit Anfang April 2019 lässt das Regierungspräsidium Freiburg die Teilfläche 13 des Hochwasserrückhalteraums Weil-Breisach im Abschnitt III auf der Gemarkung Neuenburg auf Kampfmittel hin untersuchen und bereinigen. Anschließend beginnen Anfang Juni 2019 die Tieferlegungsarbeiten, die voraussichtlich im Herbst 2021 beendet sein werden. Aus Sicherheitsgründen muss der Leinpfadabschnitt in diesem Bereich gesperrt bleiben. Eine Umleitung für den Rad- und Wanderweg wurde eingerichtet. Die aktuellen Wegeführungen sind auf der Homepage des Integrierten Rheinprogramms unter www.irp-bw.de dargestellt.

Das Regierungspräsidium bittet die Besucherinnen und Besucher des Rheinvorlandes um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.
Ansprechpartner beim Regierungspräsidium Freiburg für Fragen bezüglich des Hochwasserrückhalteraumes Weil-Breisach, Abschnitt III ist Herr Lario Tarnawiecki Waitkuwait, Tel. 0761 208-4297.

Weitere Informationen:
Das Integrierte Rheinprogramm (IRP) ist ein Konzept des Landes Baden-Württemberg, mit dem Ziel, den vor dem Oberrheinausbau vorhandenen Hochwasserschutz am Rhein unterhalb Iffezheims wiederherzustellen. Das IRP basiert auf einer 1982 geschlossenen Vereinbarung zwischen Deutschland und Frankreich. Auf ehemaligen Überflutungsflächen sind zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Rückhalteräume erforderlich, die ein Volumen von insgesamt 167,3 Mio. m³ haben werden. Das Gesamtvorhaben soll im Jahr 2028 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten des Integrierten Rheinprogramms betragen rund 1,7 Milliarden Euro (Kostenstand 01/2019).