„Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit“
Am letzten Wochenende ging die Wanderausstellung „Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit“ im Museum für Stadtgeschichte zu Ende.
Der letzte Ausstellungstag war noch einmal sehr gut besucht und viele Teilnehmer fanden sich zur Abschluss-Führung ein.
Über 400 Besucher konnten im Rahmen der Sonderausstellung im Museum verzeichnet werden. Darunter waren auch viele Geschichtsinteressierte aus dem benachbarten Elsass und der Schweiz.
Das ist eine tolle Resonanz auf die Ausstellung, die zum zweiten Mal in Neuenburg am Rhein zu sehen war.
Dr. Johanna Regnath vom Alemannischen Institut Freiburg gilt noch einmal ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung bei der Durchführung des Projekts in Neuenburg am Rhein.
Letzte Station der Wanderausstellung, die seit 2018 in den Zähringerstädten unterwegs war, wird St. Peter im Schwarzwald sein.
Der „Verein Zähringer Zentrum und Dorfgeschichte e.V.“ hält die Geschichte der Zähringer in St. Peter lebendig und engagiert sich für die weitere Erforschung und Vermittlung der Geschichte und Wirkung des mittelalterlichen Herrschergeschlechtes.
Aktuell entsteht ein Museum „Von den Zähringern zur Geschichte eines ganzen Ortes“, das voraussichtlich 2028 eröffnet wird. Die Wanderausstellung wird in St. Peter verbleiben.
1093 gründete Bertold II. das Zähringer Hauskloster St. Peter als Grablege und Gebetsort für seine Familie, Ritter und Ministerialen. Mit Ausnahme des letzten Zähringers Bertold V., der seine Ruhestätte im Freiburger Münster fand, wurden seit Bertold II. († 1111) alle Herzöge und ihre Familien im Kloster beigesetzt.
Weitere Informationen bei:
Simone Kern
Leitung Museum für Stadtgeschichte
Tel. + 49 (0)7631 – 791 284
museum@neuenburg.de

