„Schlag die Mücke“ im gelben Bezirk

Zugegeben, der Titel klingt so, als könne man die Asiatische Tigermücke besiegen, doch leider ist dies nicht der Fall. Es ist aber möglich, mit relativ einfachen Maßnahmen deren Bestand so einzudämmen, dass man sich auch im Sommer draußen aufhalten kann, ohne völlig zerstochen zu werden. Und genau das hat die Aktion „Schlag die Mücke“ zum Ziel, die am 31. August im gelben Bezirk stattfand.

Logo Tigermücke Neuenburg

„Wir sind gut in den Sommer gestartet, die Herbstmaßnahmen aus dem letzten Jahr haben ihre Wirkung gezeigt“, sagte Sabine Brendlin vom Aktionsbündnis. Der heiße und trockene Frühsommer habe dazu beigetragen, die Population niedrig zu halten, doch die Regenfälle der letzten Zeit hätten dazu geführt, sie wieder ansteigen zu lassen.

Nach dem Motto „Jedes bisschen hilft“ trafen sich Bewohnerinnen und Bewohner des gelben Bezirks und gingen paarweise mit offenen Augen durch ihre Gärten, um nach bisher unentdeckten Brutstätten zu suchen. So fanden sich dann auch in vermeintlich sicheren Gärten ein vom Wind verwehter Übertopf aus Plastik, Blätter in der Abflussrinne, gelöste Netze über Wassertonnen oder kleine Pfützen auf Abdeckungen. Allesamt Brutstätten, die mit geringem Aufwand beseitigt werden konnten.


Ruth Müller-Lancé