Großer Andrang beim Narrenumzug am Fasnachtssonntag

Über 1800 Narren in 60 Gruppen gaben sich beim traditionellen Fasnachtsumzug in Neuenburg am Rhein ein buntes und farbenfrohes Stelldichein. Durch die Innenstadt trieben die Hästräger vieler Narrenzünfte und Cliquen am Sonntagnachmittag ihr närrisches Unwesen.

Foto: Volker Münch

Das Wetter war deutlich besser als in den meisten Wetterprognosen für den Sonntag angekündigt. Sogar die Sonne zeigte sich, es blieb trocken und sorgte für die richtigen Rahmenbedingungen für den Fasnachtsumzug, den die Narrenzunft D’Rhiischnooge gemeinsam mit der Stadt organisiert hatte.
Pünktlich um 14.11 Uhr startete der närrische Lindwurm, schob sich durch die Müllheimer- und Schlüsselstraße bis in die Breisacher Straße. Ausgelassen wurde die Fasnacht gefeiert, die meisten Hästräger waren dabei außer Rand und Band. Da wurde Konfetti gestopft, aber auch viele Süßigkeiten verschenkt. Eine Besonderheit in der Zähringerstadt: die Wagenbaugruppen, die sowohl das städtische Finanzloch als auch das Verhältnis zur Nachbarstadt Müllheim thematisierten.

Foto: Volker Münch

Ob die Gruppe „Unicom“ oder „die rodi Nase“, die Themen waren pointiert und äußerst kreativ umgesetzt worden. Neben den klassischen Narrenzünften und Narrencliquen aus der ganzen Region nahmen auch verschiedene Neuenburger Vereine teil. Die Jugend des FC Neuenburg kamen mit unzähligen kleinen Rennfahrern in ihren gelben Overalls auf die Strecke und lieferten sich immer wieder kleine Straßenrennen, natürlich mit einem Formel-eins-gerechten Zieleinlauf. Mit dabei auch der Harmonikaverein und die Frauen Freizeit Pur. Freche grinsende Masken und teils ernst dreinschauende Figuren wechselten sich beim Defi lee an den Zuschauern vorbei ab. Auf dem Rathausplatz und in den Kneipen der Innenstadt ging das närrische Treiben nach dem Umzug weiter.

  

Foto: Volker Münch