Der 18. Kartoffelmarkt mit dem großen Flohmarkt und verkaufsoffenen Feiertag hatte Magnetwirkung für unzählige Gäste aus der Region.

Die Wetterbedingungen für die Großveranstaltung in der Neuenburger Innenstadt waren perfekt. Spätsommerliche Temperaturen und Sonnenschein verwöhnten die vielen Gäste, von denen zahlreiche aus dem benachbarten Elsass sowie aus der Region in die Zähringerstadt gekommen waren.

Flohmarktorganisator Andreas Hempel war sehr zufrieden. Immerhin hatten sich über 200 Personen mit ihren Flormarktständen angemeldet. Die Vielfalt der angebotenen Waren reichte von Spielzeug über Bekleidung und Haushaltsartikel bis hin zu schon antiken Objekten, die gerne als Dekorationsartikel erworben wurden.
 
Entsprechend herrschte bereits vor der Mittagszeit ein großes Gedränge in den abgesperrten Straßen und auf den Plätzen. Die Geschäfte schienen bei den Flohmarktleuten gute gelaufen zu sein: Oft hatten die Besucher vermutlich bei spannenden Verhandlungen um die Preise mit den Händlern gefeilscht. Und schon nahmen die Käufer ihren „Fang“ unter den Arm oder packten die eingekauften Dinge in Taschen und Rucksäcke und zogen zum nächsten Stand.
 
Auf dem Rathausplatz konzentrierten sich die landwirtschaftlichen Erzeuger mit ihrer Ware. Frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln, Backwaren aus eigener Herstellung und Edelbrände lockten viele potenzielle Kunden an. Die Marktleute hatten viel zu tun, um die Käuferwünsche zu befriedigen.
 
Nicht nur der Verkauf stand im Vordergrund, sondern auch die Beratung der Besucher zu den verschiedenen Produkten, die von den heimischen Landwirten erzeugt werden.
 
Viele Neuenburger Einzelhändler hatten ihre Türen geöffnet. Auch hier gab es viele Begegnungen mit den Tagesgästen, die am Tag der deutschen Einheit nach Neuenburg am Rhein gekommen waren.
 
An zahlreichen Getränke- und Essensständen herrschte von der Mittagszeit ab Hochbetrieb. Andere nahmen in den Straßencafés Platz und genossen die spätsommerloche Atmosphäre in der Stadt.
 
Für die Zähringerstadt war es eine gelungene Werbeveranstaltung als Einkaufsstadt an der Landesgrenze.
 
Bericht und Fotos: Volker Münch