Baumpflege und Fällarbeiten in Neuenburg am Rhein
Zur Gewährung der Verkehrssicherheit werden in Waldrandlagen und an Stadtbäumen forstliche Maßnahmen durchgeführt. In Waldrandlagen an stark befahrenen Straßen und Radwegen, waren aufgrund zahlreicher Totholzabgänge Fällungen notwendig. Innerstädtisch sind es, abgesehen von vereinzelten notwendigen Fällungen, vornehmlich baumpflegerische Maßnahmen.
Am „Frauenhölzle“ in Richtung Steinenstadt, an der Umgehungsstraße in Grißheim und an Waldrandlagen wurden forstliche Maßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherheit umgesetzt. Dazu waren umfangreiche Fällungen notwendig, um die Gefahrensituation zu bewältigen. Wertgebende große Bäume am "Frauenhölzle" wurden im Vorfeld eingehend geprüft damit die erforderlichen Maßnahmen sorgfältig abgewogen werden konnten.
Die Waldstandorte in der rheinnahen Trockenaue und am Hochgestade sind aufgrund der nährstoffarmen sandigen Böden und des tiefliegenden Grundwasserreservoirs, Extremstandorte für Bäume. Durch die Witterungsänderungen des Klimawandels verstärken sich hier die belastenden Faktoren besonders. Es ist nicht nur auffällig, dass viele Bäume verkümmern, sondern auch in welch kurzen Zeitintervallen die Zerfallsprozesse ablaufen und die Standfestigkeit offensichtlich verloren geht.
Gerade alte und große Bäume zeigen enorme Vitalitätsverluste, deren Schadensbilder nur teilweise oberirdisch sichtbar sind. Es ist keine Ausnahme mehr, dass auch voll belaubte Bäume zu Boden stürzen, so der Förster.
Die Stadtverwaltung bittet, alle betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer, um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen und die damit verbundenen Einschränkungen.
Weitere Informationen bei:
Lilly Nockemann
Team Baurecht und Umwelt, Friedhofsverwaltung
umwelt@neuenburg.de

