Internationaler Museumstag im Museum für Stadtgeschichte

Am Sonntag, 17. Mai 2026, wurde der internationale Museumstag im Museum für Stadtgeschichte gefeiert. Ziel dieses deutschlandweiten Aktionstags ist es, auf die Museen als einzigartige Bildungsorte mit vielfältigen Profilen und Sammlungen aufmerksam und erlebbar zu machen.

Junge Ritterfans und ein geschichtsinteressiertes Publikum sind der Einladung des Neuenburger Museums gefolgt und haben die zahlreichen Angebote ausprobiert. Bei trockenem Wetter mit Sonnenschein wurden schon vor dem Museum sichtbar Tische mit Mitmachangeboten aufgebaut. Bei der Herstellung eines Lederbeutels mit einfachem Werkzeug und dem Gestalten von Tonanhängern konnten die Besucher selbst aktiv werden. Die Bearbeitung des Leders mit Hammer und Locheisen war etwas mühsam, doch der schöne Beutel entlohnte für die Anstrengung.

Bei den jüngsten Besuchern waren die Schwerter, Schilde und Ritterhelme zum Ausprobieren sehr beliebt. Auch herrschaftliche Kopfbedeckungen für junge und junggebliebene Burgfräuleins wurden ausprobiert.

Zur Führung durch die Sonderausstellung „Die Zähringer. Mythos und Wirklichkeit“ haben sich ebenfalls zahlreiche Teilnehmer eingefunden. Gespannt folgten die Besucher den Erläuterungen zum Aufstieg der Bertolde zu Herzögen von Zähringen, die schließlich über ein beeindruckendes Herrschaftsgebiet von der Ortenau bis in die Schweiz an den Genfer See verfügten. Die Dualität mit den Staufern und die Rolle im mittelalterlichem Machtgefüge beeindruckten genauso wie die Rolle der Zähringer als Burgenbauer und Städtegründer.